IT-Sicherheit
KI stresst deutsche IT-Fachkräfte
Zusammenfassung
Laut einer Studie von Object First fühlen sich 71 Prozent der deutschen IT-Fachkräfte durch KI-gestützte Cyberbedrohungen gestresst. Tags: #Künstliche Intelligenz | #Stress
Im Detail
Laut einer Studie von Object First fühlen sich 71 Prozent der deutschen IT-Fachkräfte durch KI-gestützte Cyberbedrohungen gestresst.
Der Anbieter für Ransomware-sichere Backup-Speicherlösungen Object First hat anlässlich des Mental Health Days am 10. Oktober die Ergebnisse seiner Studie „Under Pressure: Mental Health Challenges in IT & Security Roles“ veröffentlicht. Für Deutschland zeigt die gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Dynata durchgeführte Befragung ein sogenanntes KI-Paradoxon in der IT-Branche.
Produktivität steigt, Stress durch KI-Bedrohungen auch
54 Prozent der befragten deutschen IT-Fachkräfte geben an, dass KI-Tools ihre Produktivität steigern. Gleichzeitig betrachten 71 Prozent KI-gestützte Cyberangriffe als zusätzliche Stressquelle. Nur 20 Prozent der deutschen Befragten halten ihr Unternehmen für gut auf KI-bezogene Bedrohungen vorbereitet, in Großbritannien sind es zum Vergleich 31 Prozent.
Ein Drittel wöchentlich unter Stress, wenig Rückhalt vom Arbeitgeber
Rund ein Drittel der Befragten, 32 Prozent, steht aufgrund von IT-Sicherheitsrisiken mindestens einmal pro Woche unter Stress.
Nur 33 Prozent fühlen sich dabei von ihrem Arbeitgeber in Bezug auf ihre psychische Gesundheit unterstützt. 66 Prozent ziehen aufgrund von arbeitsbedingtem Stress einen Jobwechsel in Betracht oder befinden sich bereits aktiv auf Stellensuche, in Großbritannien liegt dieser Wert bei 47 Prozent.
Cyberangriffe als Hauptstressfaktor
Als häufigste Stressursache nennen 53 Prozent der Befragten das Risiko von Cyberangriffen, gefolgt von hoher Arbeitsbelastung oder unterbesetzten Teams mit 45 Prozent.
Jeweils 37 Prozent verweisen auf den Druck zur dauerhaften Verfügbarkeit sowie auf Defizite bei Backup und Recovery, 36 Prozent auf fehlende geeignete Tools oder Ressourcen. 72 Prozent empfinden ihre Recovery-Tools zudem als zu kompliziert in der Bedienung.
71 Prozent geben an, dass sich Stress am Arbeitsplatz negativ auf ihre Arbeitsleistung auswirkt. 42 Prozent spüren nach einem Sicherheitsvorfall Druck von der Führungsebene, alles wieder in Ordnung zu bringen, 21 Prozent fühlen sich während und nach einem Vorfall hilflos und überfordert.
Nur 29 Prozent der Befragten sind zuversichtlich, Unternehmensdaten nach einem Ransomware-Angriff vollständig wiederherstellen zu können.
Unveränderliche Backups als Stressfaktor-Linderung
77 Prozent der Befragten geben an, dass absolut unveränderliche Backups ihren Stress reduzieren würden, bei 19 Prozent davon sogar erheblich. Ein Speicher mit sogenannter Absolute Immutability stellt sicher, dass weder Administratoren mit den höchsten Berechtigungen noch Angreifer mit Zugriff auf den Backup-Speicher Daten verändern oder löschen können.
Daniel Fried, Senior Vice President of Worldwide Sales von Object First, erklärt dazu:
„So entscheidend Technologie für Cyberresilienz ist, genauso wichtig sind diejenigen, die für den Schutz und die Wiederherstellung der Daten eines Unternehmens verantwortlich sind. KI hilft IT-Fachkräften, effizienter zu arbeiten, aber sie beschleunigt auch die Bedrohungslandschaft und erhöht den Druck auf Teams, die bereits stark belastet sind.
Unternehmen müssen ihre Mitarbeitenden gezielt unterstützen und zugleich auf Technologien wie Speicher mit Absolute Immutability setzen, um die betriebliche Komplexität zu reduzieren.“
Daniel Fried, Senior Vice President of Worldwide Sales von Object First
(red/Object First)
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